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<title>Lechtalheiden</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Lechtalheiden</span></h1>
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<p>Als <b>Lechtalheiden</b>, auch <i>Lechtalhaiden</i> genannt, werden mehrere, größtenteils geschützte <a href="Heide_(Landschaft)" title="Heide (Landschaft)">Heideflächen</a> im Bereich des Lechtals zwischen <a href="Schongau" title="Schongau">Schongau</a> und der <a href="Lech" title="Lech">Lech</a>-<a href="Donau" title="Donau">Donaumündung</a> in <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a> zusammenfassend bezeichnet. Die Flächen der insgesamt 24 Kernheiden befinden sich auf 446–561 m Höhe ü. <a href="Normalnull" title="Normalnull">NN</a> in den beiden Regierungsbezirken <a href="Schwaben_(Bayern)" title="Schwaben (Bayern)">Schwaben</a> und <a href="Oberbayern" title="Oberbayern">Oberbayern</a> entlang der Flüsse Lech und <a href="Wertach_(Fluss)" title="Wertach (Fluss)">Wertach</a>. Die geografische Lage kann um das Kerngebiet mit <span id="text_coordinates" class="coordinates -print"><a class="external text" href="geo:48.2507,10.9177"><span title="Breitengrad">48° 15′ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">10° 55′ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">48.2507</span><span class="longitude">10.9177</span><span class="elevation"></span></span> angegeben werden.
</p><p>Die wertvollsten Bereiche der <a href="Naturschutzgebiet_(Deutschland)" title="Naturschutzgebiet (Deutschland)">Naturschutzgebiete</a> finden sich auf dem <a href="Lechfeld" title="Lechfeld">Lechfeld</a> zwischen <a href="Landsberg_am_Lech" title="Landsberg am Lech">Landsberg</a> und <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a>. Der <a href="Augsburger_Stadtwald" title="Augsburger Stadtwald">Augsburger Stadtwald</a> ist eine der letzten erhaltenen naturnahen Landschaften des Lechs. Er bietet ein Mosaik unterschiedlicher Lebensräume.
</p><p>In den <a href="Flussaue" title="Flussaue">Aubereichen</a> und den <a href="Leite_(Hang)" title="Leite (Hang)">Leiten</a> des <a href="Lech" title="Lech">Lechs</a> zeigen sich seltene, „ursprüngliche“ Lebensräume (<a href="Biotop" title="Biotop">Biotope</a>: <a href="Magerrasen" title="Magerrasen">Magerrasen</a>, <a href="Trockenrasen" title="Trockenrasen">Trockenrasen</a>, <a href="Auwald" title="Auwald">Auwald</a>). Sie bilden letzte Refugien einer spezialisierten Tier- und Pflanzenwelt und zählen zu den artenreichsten Landschaften <a href="Mitteleuropa" title="Mitteleuropa">Mitteleuropas</a>. Die Heiden und Auen locken insbesondere mit ihrer Blütenpracht von März bis Oktober zahlreiche Besucher an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geografie">Geografie</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geologie">Geologie</h3></div>
<p>Die Entstehung des Lechtales liegt weit zurück. In mehreren Kalt- und Warmperioden der <a href="Eiszeitalter" title="Eiszeitalter">Eiszeit</a> (<a href="Ri%C3%9Feiszeit" class="mw-redirect" title="Rißeiszeit">Rißeiszeit</a>, vor ca. 120.000 Jahren) wälzte sich der <a href="Lechgletscher" class="mw-redirect" title="Lechgletscher">Lechgletscher</a> vor und zurück. Große Mengen <a href="Schotter" title="Schotter">Schotter</a> wurden auf diese Weise in nördliche Richtung transportiert. Die angetürmten Schotterhalden wurden bei diesen Vorgängen weiter angehäuft oder auch wieder abgetragen. Diese Vorgänge wurden erst mit Beginn der aktuellen Wärmeperiode abgelöst. Das herangeschobene Schotterprofil dünnt sich in Donaurichtung immer weiter aus. Die Mächtigkeit der Schotter beträgt im Augsburger Raum mehrere Meter.
Die entstandene Schotterschicht wird an vielen Stellen von einer folgenden Schicht bedeckt. Eiszeitliche Tundrawinde wehten eine Lössschicht auf, die eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen kann. Bereiche mit fehlender Lössschicht weisen einen bis zu 60 cm tiefen Verwitterungsschotter auf. Das Lechtal selbst besitzt im betroffenen Bereich eine Breite von 10 bis 15 Kilometern und wird durch 10 bis 50 Meter hohe Hänge begrenzt. Bereiche, die eine konstante <a href="L%C3%B6ss" title="Löss">Lössschicht</a> aufweisen, wurden zum größten Teil in Ackerflächen umgewandelt. Dabei wurde die Lössschicht entkalkt und zu Lösslehm umgewandelt. Nach einer solchen Umwandlung entstehen ertragreiche Ackerflächen.
Die aufliegenden Lössschichten wirken wasserabsperrend und ermöglichen somit die Entstehung von Staunässe. Auf derartigen Flächen wird die Entstehung von <a href="Feuchtwiese" title="Feuchtwiese">Feuchtwiesen</a> ermöglicht. Die typischen Lebensräume der Lechheiden hingegen entstanden auf Bereichen ohne Lössschicht. Aufkommendes Niederschlagswasser kann auf diesen Flächen schnell in den Bodengrund abgeführt werden. Dies stellt die Grundlage für die Entstehung der <a href="Trockenrasen" title="Trockenrasen">Trockenrasen</a>, <a href="Magerrasen" title="Magerrasen">Magerrasen</a> und Schotterheiden im Lechtal dar. Der kalkhaltige Bodengrund ist auf die Zusammensetzung der Lechschotter und deren Lösungsstoffe zurückzuführen. Dieser hohe Kalkanteil bedingt das Wachstum sogenannter „kalkholder“ Pflanzen, wie Enziane und Orchideen.
</p><p>Die Lechtalheiden unterscheiden sich von den nördlichen Heidegebieten aufgrund ihrer Bodenbeschaffenheit grundlegend. Die Lechheiden auf den beschriebenen kalkhaltigen Schottergründen sind mit den anmoorigen oder sandigen Böden der norddeutschen Heiden nicht zu vergleichen. Aus diesem Grund zeigt sich hier ein gänzlich unterschiedliches Vegetationsbild. Während sich auf den norddeutschen Heiden große Flächenbereiche mit Heidekrautbewuchs zeigen, bilden auf den Lechheiden freie Trockenrasenflächen den Hauptbestandteil des Landschaftsbildes.
<i>(siehe auch: <a href="L%C3%BCneburger_Heide" title="Lüneburger Heide">Lüneburger Heide</a>)</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Klima_im_Lechfeld">Das Klima im Lechfeld</h3></div>
<p>Das <a href="Klima" title="Klima">Klima</a> im Augsburger Raum wird als gemäßigt-ozeanisch bezeichnet. Die Witterungsperioden spielen zwischen gemäßigten, nicht zu kalten Wintern und nicht zu heißen Sommern. Große Schneemengen, die die Vegetation über die Frostperioden hinweg schützen, fallen meist erst ab Januar und halten sich bis Mitte März. Große Niederschlagsmengen werden im Frühsommer verzeichnet. Die meisten Niederschläge werden durch Westwinde herangetragen, längere Trockenperioden fallen im Spätsommer und Frühherbst an. Die Temperatur beträgt im Jahresmittel ca. 10 °C. Es gibt etwa 108 Frosttage (unter 0 °C) und 35 reine Sommertage (über 25 °C). Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt 75 % bei einer Bewölkung von 70 % im Jahresmittel. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt ca. 850 mm. Für die Vegetation auf den Heiden spielt vor allem das <a href="Mikroklima" class="mw-redirect" title="Mikroklima">Mikroklima</a> eine Rolle. Hier stechen vor allem sonnige Halden, Trockenrasen, Auwälder, feuchte Senken oder Moore heraus.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entwicklungsgeschichte">Entwicklungsgeschichte</h2></div>
<p>Die Lechheiden verdanken ihre Entstehung ausgerechnet dem Menschen. Ein ursprüngliches mitteleuropäisches Landschaftsbild würde ausgedehnte Waldflächen zeigen. Im Lauf der Jahrtausende prägte der Mensch seine Umwelt, er wandelte Naturlandschaften zu Kulturland um. Nur durch menschliches Zutun und das Regime der Sense blieben diese Flächen baumfrei. Würden die Pflegearbeiten beendet, so würden konkurrenzstarke Arten wie Birken, Weiden oder Pappeln einwandern und die typische Wiesenvegetation verdrängen. Die störanfällige Lebensgemeinschaft Wiese würde sich im Laufe weniger Jahrzehnte zu einer Buschlandschaft und schließlich zum Wald zurückentwickeln. Waldfreie Stellen kämen demnach nur an Meeresküsten, Gewässern, Mooren und Trockenhängen vor. Magerrasen oder Trockenrasen, wie wir sie kennen, wären nicht existent. Großflächige Wiesen entstanden erst mit der Erfindung von Geräten für die Heuernte.
</p><p>Erst nach 1900 setzte die Ausweitung der Ackerflächen ein. Immer mehr <a href="Biotop" title="Biotop">Biotope</a> kamen unter den <a href="Pflug" title="Pflug">Pflug</a>. Mit dem Anwachsen der <a href="Konsumgesellschaft" title="Konsumgesellschaft">Konsumgesellschaft</a> veränderten sich auch die Rahmenbedingungen für Bauern. Die Landwirtschaft wurde immer weiter industrialisiert und arbeitet bis heute unter starkem Wettbewerbsdruck. Schwere <a href="Maschine" title="Maschine">Maschinen</a> verwandelten weite Flächen in Futterweiden. Die bunte <a href="Blumenwiese" title="Blumenwiese">Blumenwiese</a> musste einer monochromen <a href="Fettwiese" title="Fettwiese">Fettwiese</a> weichen. Durch intensive Düngung, z. B. Ausbringung von Odeljauche (<a href="G%C3%BClle" title="Gülle">Gülle</a>), werden viele Pflanzen verdrängt. Nur noch einige überleben ins dieser „grünen Wüste“. Dabei handelt es sich um Arten, die kurze Fortpflanzungsperioden aufweisen und sich damit auch bei ständiger <a href="M%C3%A4hen" title="Mähen">Mahd</a> behaupten können, darunter z. B. der <a href="Gew%C3%B6hnlicher_L%C3%B6wenzahn" title="Gewöhnlicher Löwenzahn">Löwenzahn</a>. Diese artenarmen Futterwiesen beherbergen nur 25 unterschiedliche Pflanzenarten und stehen damit in einem starken Gegensatz zu den artenreichen Trockenrasen.
</p><p>Um 1800 bestand der Lech aus vielen verzweigten kleineren und größeren Bächen und Flüssen. Ein breites Areal wurde von zahlreichen Rinnen zerfurcht, die ein unregelmäßiges Bodenrelief formten. Infolge der Lechbewegungen entstand ein breites Flusstal mit einer weiten Schotterebene. Durch <a href="Flussbegradigung" title="Flussbegradigung">Flussbegradigung</a> wurden große Teile des Biotopes Lech entwässert. Viele Inselchen und Flächen, die unzugänglich oder durch Altarme geschützt waren, wurden vernichtet. Heute existieren nur noch wenige <a href="Altarm" class="mw-redirect" title="Altarm">Altarme</a> oder <a href="Altwasser_(Fluss)" title="Altwasser (Fluss)">Altwasser</a>, die zumeist eine Großzahl unterschiedlicher Lebewesen beherbergen.<sup id="cite_ref-dvl_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-dvl-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Naturschutzgebiete_und_Naturschutz">Naturschutzgebiete und Naturschutz</h2></div>
<p>Die Auwald- und Heideflächen des Augsburger Lechfeldes wiesen vor ca. 1000 Jahren eine mehrere tausend Hektar große Gesamtfläche aus. Die heutigen <a href="Naturschutzgebiet_(Deutschland)" title="Naturschutzgebiet (Deutschland)">Naturschutzgebiete</a> sind sehr kleine Restflächen der einst mächtigen Lechtalheiden; sie entsprechen etwa einem Prozent der Ausgangsgebiete. Die wichtigsten Schutzgebiete sind nachfolgend aufgelistet<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>:
</p>
<table>
<tbody><tr valign="top">
<td>
<ul><li><a href="Augsburger_Stadtwald" title="Augsburger Stadtwald">Augsburger Stadtwald</a></li>
<li>Handtuchwald</li>
<li><a href="Hurlacher_Heide" title="Hurlacher Heide">Hurlacher Heide</a></li>
<li><a href="K%C3%B6nigsbrunner_Heide" title="Königsbrunner Heide">Königsbrunner Heide</a></li>
<li><a href="Kissinger_Heide" title="Kissinger Heide">Kissinger Heide</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Thierhaupten" title="Thierhaupten">Thierhauptener</a> Heide</li>
<li><a href="Thierhaupten" title="Thierhaupten">Ötzer Heide</a></li>
<li>Prittrichinger Heide</li>
<li><a href="Schie%C3%9Fplatzheide" title="Schießplatzheide">Schießplatzheide</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="D%C3%BCrrenastheide" title="Dürrenastheide">Dürrenastheide</a></li>
<li><a href="Kuhsee-Heide" class="mw-redirect" title="Kuhsee-Heide">Kuhsee-Heide</a></li>
<li><a href="Taglilienfeld_(Rehling)" class="mw-redirect" title="Taglilienfeld (Rehling)">Taglilienfeld (Rehling)</a></li>
<li>Auwaldbereiche und Leiten des Lechs</li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p>Es gibt auch Projekte, die Anlass zur Hoffnung auf ein neues Umweltbewusstsein geben:
</p>
<ul><li><a href="Kissinger_Bahngruben" title="Kissinger Bahngruben">Kissinger Bahngruben</a>/Neue Heiden aus zweiter Hand (Ausgleichsfläche der deutschen Bahn)</li>
<li>Merchinger Heide/Neue Heiden aus zweiter Hand (2005 eingeweihte Regenerationsheide)</li></ul>
<p>In jüngster Zeit kamen diese Heideflächen hinzu. Die Humusschicht der einst bewirtschafteten Ackerflächen wurde abgetragen und ein Bodenrelief, das dem einer Flusslandschaft ähnelt, wurde geschaffen. In den ersten Jahren konnte sich bereits eine Ersatzvegetation bilden, in ca. 20 Jahren wird sich die typische Vegetation der Kalkmagerrasen einstellen. Es ist auf längere Sicht hin geplant, bestehende Schutzheiden mit den neugeschaffenen Flächen zu verbinden.
</p><p>Viele Heidegebiete konnten bereits in der <a href="Nazi-Diktatur" class="mw-redirect" title="Nazi-Diktatur">NS-Zeit</a> unter Naturschutz gestellt werden. Nach dem Zweiten <a href="Weltkrieg" title="Weltkrieg">Weltkrieg</a> war an Naturschutzbelange nicht zu denken. Wertvolle Flächen kamen unter den Pflug oder wurden aufgeforstet. Erst in den 60er- und 70er-Jahren wurden weitere Flächen zu Naturschutzgebieten erklärt. Es ist erfreulich festzustellen, dass heute noch weitere Flächen hinzukommen.
<i>(siehe auch: <a href="Naturschutz" title="Naturschutz">Naturschutz</a>)</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_einzelnen_Naturschutzgebiete">Die einzelnen Naturschutzgebiete</h3></div>
<p>Die Naturschutzgebiete beherbergen ca. 3000 unterschiedliche Arten, darunter 680 Pflanzenarten. Viele davon stehen auf roten Listen und sind äußerst gefährdet. Damit bilden der Augsburger Stadtwald und die Lechheiden einen der artenreichsten mitteleuropäischen Lebensräume.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><i>Der Augsburger Stadtwald</i> ist ein Waldgebiet, das direkt in und an das Stadtgebiet Augsburgs grenzt. Seine Fläche beträgt etwa 21,5 km². Er zeichnet sich besonders durch das Gefüge unterschiedlicher Einzellebensräume aus. Er wird besonders stark von Besuchern und Freizeitsportlern frequentiert und ist sehr beliebt und populär. Zahlreiche Informationstafeln erklären den Besuchern das Ökosystem Stadtwald mit seinen Tier- und Pflanzenarten. Im Gebiet verteilen sich zahlreiche kleinere Heiden und Tümpel. Der Großteil der Flächen besteht aus Mischwald- und Auwaldflächen. In den Randbereichen dünnt sich die Waldgesellschaft zu einem lichten Kiefernwald aus. Der <a href="Gelber_Frauenschuh" title="Gelber Frauenschuh">Frauenschuh</a> kommt im Bereich des Stadtteils Haunstetten besonders häufig vor. Zudem wächst an vielen Tümpeln die <a href="Gelbe_Schwertlilie" class="mw-redirect" title="Gelbe Schwertlilie">gelbe Schwertlilie</a>.</li></ul>
<ul><li><i>Die Leiten des Lechs</i> bilden zwischen Augsburg und Landsberg am Lech ein sehr lang ausgedehntes, fast ununterbrochenes Naturschutzgebiet. Zum größten Teil sind sie mit Auwäldern und lichten Kiefernwäldern bewachsen. Diese sind immer wieder durch kleine Trockenrasen unterbrochen. Der Lech ist meist auf beiden Seiten mit Wegen ausgebaut und gut mit dem Fahrrad erkundbar. Es liegen zahlreiche Seen am Lech, die wiederum eine bedrohte Wassertierwelt beherbergen. Darunter sind: Kuhsee, Weitmannsee und Auensee. Die <a href="Lechstaustufe_23" class="mw-redirect" title="Lechstaustufe 23">Lechstaustufe 23</a> wurde als Vogelschutzgebiet ausgewiesen und ist als Brutbiotop unersetzbar geworden. Auch die zahlreichen <a href="Hochwasserschutz" title="Hochwasserschutz">Hochwasserschutzdämme</a> werden wieder von <a href="Knabenkr%C3%A4uter" title="Knabenkräuter">Knabenkräutern</a> bevölkert.</li></ul>
<ul><li><i>Die Heiden und Trockenrasen des Lechs</i> sind für mitteleuropäische <a href="Orchideen" title="Orchideen">Orchideen</a> von großer Wichtigkeit. Der Trockenrasencharakter und die Unberührtheit bieten ihnen letzte Rückzugsmöglichkeiten. Es handelt sich um seltene botanische Schatzkammern. Auf den Heiden finden sich Knabenkräuter und vier Ragwurzarten. Insgesamt haben 20 unterschiedliche Orchideen auf den Halbtrockenrasen Fuß gefasst. Das Ausbleiben jeglicher Düngung ermöglicht der <a href="K%C3%BCchenschelle" class="mw-redirect" title="Küchenschelle">Küchenschelle</a> eine solide Population auf den Heidegruben an der <a href="Bundesstra%C3%9Fe_17" title="Bundesstraße 17">B17</a> und auf der Kissinger Heide. Eine botanische Besonderheit stellt das Massenvorkommen der <a href="Sumpf-Siegwurz" title="Sumpf-Siegwurz">Sumpf-Siegwurz</a> vor allem auf der Königsbrunner Heide dar. In niederschlagreichen Sommern erblühen tausende rosafarbene Glocken und verwandeln die Heide in ein Blütenmeer. Die deutschlandweit im Rückgang begriffene <a href="Herbstzeitlose" title="Herbstzeitlose">Herbstzeitlose</a> bildet auf der Kissinger Heide einen herbstlichen Blütenteppich aus. Die Vegetationsbestände der Lechheiden zeigen oft große Unterschiede, auch wenn sie nur einige Kilometer trennen. Dafür scheint vor allem das Bodenrelief verantwortlich zu sein. Einige Heiden weisen ein fast ebenes Gelände auf, andere verfügen über eine flussgeformte Landschaft mit Senken, Vertiefungen und Rinnen. Zudem ist die geometrische Lage der Fläche entscheidend. So können die Heiden in Geländevertiefungen, auf Hügeln oder in Flussnähe liegen. All diese Faktoren beeinflussen das jeweilige Mikroklima.</li></ul>
<ul><li><i>Das Auwald und Taglilienfeld bei St. Stephan</i> liegt nördlich von Augsburg bei Rehling. Hier bietet sich eine seltene Besonderheit. Man findet hier Deutschlands einziges natürliches <a href="Taglilienfeld_(Rehling)" class="mw-redirect" title="Taglilienfeld (Rehling)">Taglilienfeld (Rehling)</a>. Die Blütenpracht kann im Juni und Juli bestaunt werden. Der angrenzende Naturauwald bietet dem <a href="T%C3%BCrkenbund" title="Türkenbund">Türkenbund</a>, der <a href="Herbstzeitlose" title="Herbstzeitlose">Herbstzeitlosen</a> und dem <a href="Gelber_Frauenschuh" title="Gelber Frauenschuh">Gelben Frauenschuh</a> ein natürliches Rückzugsgebiet. Die Fläche ist im Besitz des Naturwissenschaftlichen Vereins Schwaben e. V.</li></ul>
<ul><li><i>Die ehemaligen Bahngruben und neue Heiden aus zweiter Hand</i> wurden beim ehemaligen Streckenbau der Deutschen Bahn als Ausgleichsflächen ausgewiesen. Innerhalb einiger Jahrzehnte konnte sich hier eine Ersatzvegetation ausbilden. Auch Orchideen besiedelten die Schutzflächen neu, darunter auch Seltenheiten wie die Bienenragwurz. Im Zuge des geplanten <a href="Biotopverbund" title="Biotopverbund">Biotopverbundes</a> wurden diese Flächen unter Naturschutz gestellt, und somit ihre Wichtigkeit hervorgehoben. Es handelt sich um künstlich erzeugte Ersatzlebensräume. Mit Baumaschinen wurde versucht, ein Bodenrelief zu erzeugen, das dem einer ehemaligen Wildflusslandschaft gleicht. Um den Trockenrasencharakter zu erreichen, wurden die obersten Lösslehmschichten abgetragen. Gräben, Senken und Rinnen wurden geschaffen, um die wichtigen Mikroklimen zu begünstigen. Die Regenerationsflächen bilden in den ersten 10 bis 15 Jahren eine Ersatzvegetation aus. Erst nach 20 bis 30 Jahren findet man die typische Heidevegetation mit Knabenkräutern und Enzianen vor. Eine langsamere Aushagerung per Mahd würde etwa die doppelte Zeit für die Wiederbevölkerung in Anspruch nehmen.</li></ul>
<ul><li><i>Die Trinkwasserfassungsbereiche der Wasserversorger</i> stehen zwar meist nicht unter Naturschutz, konnten jedoch aufgrund von Umzäunungen oder Begehverbot eine bedrohte Biotoplandschaft erhalten. Die Trinkwasserversorger arbeiten mit den Naturschutzverbänden zusammen, die beispielsweise eine Beweidung durch Schafe durchsetzen konnten.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Pflegemaßnahmen"><span id="Pflegema.C3.9Fnahmen"></span>Pflegemaßnahmen</h2></div>
<p>Der Erhalt der typischen Heidevegetation ist nur dann möglich, wenn eine regelmäßige <a href="M%C3%A4hen" title="Mähen">Mahd</a> durchgeführt wird. Diese sind im Turnus auf Blüte- und Wachstumsphasen der Pflanzen abgestimmt. Einen großen Verdienst erwarben sich dabei ehrenamtliche Helfer unterschiedlicher Vereinigungen, darunter zum Beispiel der <a href="Alpenverein" class="mw-redirect" title="Alpenverein">Alpenverein</a> oder der <a href="BUND" class="mw-redirect" title="BUND">Bund-Naturschutz</a>. Zudem müssen die Gebiete weitestgehend baumfrei gehalten werden, um dem Charakter einer offenen Heidelandschaft zu entsprechen. Die Aufforstungs-Bemühungen kamen größtenteils zum Stillstand. Die störungsanfällige Heidevegetation kann mit den schnellwachsenden Baumarten nicht konkurrieren und wird immer weiter verdrängt.
</p><p>Derzeit erlebt die Wanderschäferei ein Revival am <a href="Lech" title="Lech">Lech</a>. Unter dem Begriff „Lechtal-Lamm“ wird zudem hochwertiges Fleisch der Weidetiere vermarktet. Bei allen positiven Aspekten der „natürlichen Rasenmäher“ sollte Überweidung vermieden werden. Aktuell ist eine kostbare Teilfläche der Königsbrunner Heide gefährdet. Die anschließenden Naturwaldflächen werden weitestgehend sich selbst überlassen und bilden urwaldartige Lebensräume aus.
</p><p>Erst in den 80er-Jahren wurde die Pflegeverantwortung von Grünämtern und der „Unteren Naturschutzbehörde“ übernommen. Plangemäß sollten vorgelagerte Wiesen nicht mehr gedüngt werden. Die entstehenden Pufferzonen können sich so zu Magerrasen entwickeln, diese Umwandlung kann 30–50 Jahre in Anspruch nehmen. Man spricht bei diesem Vorgang von <a href="Aushagerung" title="Aushagerung">Aushagerung</a>.<sup id="cite_ref-dvl_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-dvl-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Naturschutzmaßnahmen"><span id="Naturschutzma.C3.9Fnahmen"></span>Naturschutzmaßnahmen</h2></div>
<p>Gemäß der <a href="Richtlinie_2000/60/EG_(Wasserrahmenrichtlinie)" title="Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)">Europäischen Wasserrahmenrichtlinie</a> wurde mit <a href="Fischtreppe" title="Fischtreppe">Fischtreppen</a> an allen Staustufen von Merching bis Landsberg ein über 30 Kilometer langer Fischwanderweg angelegt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Freizeitwert der Naturschutzgebiete um den <a href="Lech" title="Lech">Lech</a> ist hoch. Ein Großteil der Heiden und Auen liegen nur einen Steinwurf von menschlichen Siedlungen entfernt. Dementsprechend hoch werden diese durch Besucher und Freizeitsportler frequentiert. Zum Schutz von Brutvögeln und Pflanzen müssen die Besucherströme sinnvoll gelenkt und eingeschränkt werden.
</p><p>Für das im Landkreis Landsberg am Lech befindliche Landschaftsschutzgebiet „Lechtal Nord“ wurde in der Landschaftsschutzgebietsverordnung von 1987 bereits aus drei Gründen Schutzmaßnahmen definiert:
<i>„1. die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, insbesondere die einzigartige Biotopverbindung zwischen Alpen und Jura mit wertvollen Florenelementen (z.B. Alpenschwemmlingen), Kiesbrenner und Heideflächen sowie vor allem die Staustufen 21 und 22 als Artenreservoir und ungestörtes Verbreitungsgebiet für Tier- und Pflanzenarten zu erhalten; 2. die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes, insbesondere den landschaftsprägenden Flusslauf des Lechs mit uferbegleitenden Auwaldungen und Altwasserresten inmitten der weitgehend ausgeräumten Flur der angrenzenden Lechplatte zu bewahren und 3. der Bevölkerung ein naturnahes Wander- und Erholungsgebiet zu sichern.“</i><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Hierzu zählen zwischen den Staustufen 18–22 für ausgewiesene Flächen ein Betretungs- oder ein Befahrungsverbot mit Wasserfahrzeugen und Schwimmkörpern aller Art. Dieses gilt für die Staustufen 18, 19, 20 von 1. März bis 31. Juli und für die Staustufen 21 und 22 ganzjährig.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Des Weiteren hat die untere Naturschutzbehörde 2011 per Verordnung ein ganzjähriges Betretungsverbot für das <a href="Biber" title="Biber">Biberrevier</a> Haltenberger Au unterhalb der Burgruine <a href="Haltenberg" title="Haltenberg">Haltenberg</a> erlassen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eines der beliebtesten Ausflugsziele stellt die <a href="K%C3%B6nigsbrunner_Heide" title="Königsbrunner Heide">Königsbrunner Heide</a> dar. Die Magerrasen weisen eine empfindliche, dünne Humusschicht auf, die durch <a href="Trittsch%C3%A4den" class="mw-redirect" title="Trittschäden">Trittschäden</a> mehr beeinträchtigt wird, als es den Anschein hat.
Im Besonderen zur Reduzierung der Trittflächen wurde deshalb das Wegenetz reduziert und Pfade gekennzeichnet. Da der Naturschutz bereits bei jedem einzelnen Besucher der Heide beginnt wird auf die wichtigste Regel: „Verlassen Sie bitte keine Pfade“! hingewiesen. Hunde sollten an der Leine geführt werden, da sie u. a. die Heidevegetation durch Tritte und chemisch aggressive Verkotung gefährden. Zudem können Bodenbrüter wie der <a href="Baumpieper" title="Baumpieper">Baumpieper</a> gestört werden. Das Ausweiten der bestehenden Wege kann z. B. durch den Verzicht auf das Mitschieben eines Fahrrades vorgebeugt werden. Auf das Pflücken von Pflanzen sollte generell verzichtet werden. Einige Seltenheiten ähneln ungeschützten Arten, womit Verwechslungen nicht auszuschließen sind. Ausgraben von Pflanzen oder Zwiebeln ist verboten und wird mit Geldbußen geahndet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Initiative_„Lebensraum_Lechtal“"><span id="Initiative_.E2.80.9ELebensraum_Lechtal.E2.80.9C"></span>Initiative „Lebensraum Lechtal“</h2></div>
<p>Die Initiative <i>Lebensraum Lechtal</i> wurde vom <a href="Verband_f%C3%BCr_Landschaftspflege" class="mw-redirect" title="Verband für Landschaftspflege">Verband für Landschaftspflege</a> ins Leben gerufen. Sie kümmert sich um alle Naturschutzbelange wie z. B. <a href="Biotopverbund" title="Biotopverbund">Biotopverbund</a>, Informationstafeln und Pflegeverantwortung. Der Arbeitsbereich erstreckt sich von Schongau bis zur Donaumündung. Im gesamten Lechgebiet wurden zahlreiche Informationstafeln errichtet, um die Besucher auf die vielfältigen Lebensräume aufmerksam zu machen. Die modern gestalteten Tafeln sollen den Menschen die Besonderheit der heimatlichen <a href="Kulturlandschaft" title="Kulturlandschaft">Kulturlandschaft</a> ans Herz legen. Zusätzliche Informationen sind als Broschüre oder via <a href="Internet" title="Internet">Internet</a> erhältlich. Das umfangreiche Projekt ist nur unter Mithilfe der betroffenen Gemeinden, Landkreise, Wasserversorgern, Landwirten und dem <a href="Bund_Naturschutz_in_Bayern" title="Bund Naturschutz in Bayern">Bund Naturschutz in Bayern</a> möglich.
</p>
<dl><dt>Beteiligte Landkreise und Kommunen</dt></dl>
<table>
<tbody><tr valign="top">
<td>
<ul><li><a href="Landkreis_Donau-Ries" title="Landkreis Donau-Ries">Landkreis Donau-Ries</a></li>
<li><a href="Landkreis_Augsburg" title="Landkreis Augsburg">Landkreis Augsburg</a></li>
<li><a href="Landkreis_Aichach-Friedberg" title="Landkreis Aichach-Friedberg">Landkreis Aichach-Friedberg</a></li>
<li><a href="Landkreis_Landsberg_am_Lech" title="Landkreis Landsberg am Lech">Landkreis Landsberg am Lech</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Landkreis_Weilheim-Schongau" title="Landkreis Weilheim-Schongau">Landkreis Weilheim-Schongau</a></li>
<li><a href="Landkreis_Ostallg%C3%A4u" title="Landkreis Ostallgäu">Landkreis Ostallgäu</a></li>
<li>Stadt <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Flora/Pflanzenwelt"><span id="Flora.2FPflanzenwelt"></span>Flora/Pflanzenwelt</h2></div>
<p>Auf den Heide- und Auwaldflächen des Augsburger Bereichs haben sich viele Pflanzen unterschiedlicher Regionen eingebürgert. Der Lech dient dabei als Florenbrücke. So konnten hier einige Alpenpflanzen Einzug halten, darunter finden sich viele Enzianarten. Die alpinen Gewächse konnten ihre Samen über das Flussgewässer selbst in nördliche Richtung ausbringen oder eine schleichende Ausbreitungsbewegung über das Schotterbett des Lechs vollziehen. Das warme Mikroklima begünstigte das Einwandern unterschiedlicher Knabenkräuter und Ragwurzen aus dem submediterranen Raum, im Laufe der Zeit bildeten sie eigenständige Arten aus. Insgesamt finden sich auf den Lechheiden 28 unterschiedliche Orchideenarten. Auch einige Eiszeitrelikte konnten sich einbürgern und überleben.
</p>
<dl><dt>Endemiten</dt></dl>
<p>Augsburger Steppen-Greiskraut (<i>Tephroseris integrifolia</i> subsp. <i>vindelicorum</i> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Krach</span>): Dieser stark gefährdete Endemit wurde 1988 von Brigitte Krach erstbeschrieben und kommt nur auf den Lechtalheiden bei <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a> vor.<sup id="cite_ref-Dörr-Lippert_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dörr-Lippert-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Euro+MedTephroseris_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Euro+MedTephroseris-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dt>Dealpine Arten</dt></dl>
<p>Alpengewäche wie <a href="Kugelblume" class="mw-redirect" title="Kugelblume">Kugelblume</a> oder <a href="Enziane" title="Enziane">Enzian</a>
</p>
<dl><dt>Kontinentale Arten</dt></dl>
<p>Arten östlicher Steppengebiete wie <a href="Kalkaster" class="mw-redirect" title="Kalkaster">Kalkaster</a>, <a href="K%C3%BCchenschelle" class="mw-redirect" title="Küchenschelle">Küchenschelle</a> oder <a href="Gei%C3%9Fklee" title="Geißklee">Geißklee</a>
</p>
<dl><dt>Submediterrane Arten</dt></dl>
<p>Pflanzen des Mittelmeerraumes, auf den Lechheiden vier sehr seltene <a href="Ragwurzen" title="Ragwurzen">Ragwurzarten</a>
</p>
<dl><dt>Orchideen des Lechtales</dt></dl>
<p>Die Lechtalheiden erlangten durch das große Artenvorkommen unterschiedlicher Orchideengattungen Berühmtheit in der botanischen Welt. Dies wird durch den abwechslungsreichen Lebensraum Trockenrasen begünstigt. Viele Einzelcharakteristiken der Böden ermöglichen auch das Wachstum von Arten die auch hier eher untypisch wären. Einige der häufigsten Orchideen der Lechheiden sind <a href="M%C3%BCcken-H%C3%A4ndelwurz" title="Mücken-Händelwurz">Mücken-Händelwurz</a>, <a href="Helm-Knabenkraut" title="Helm-Knabenkraut">Helm-Knabenkraut</a>, <a href="Brand-Knabenkraut" title="Brand-Knabenkraut">Brand-Knabenkraut</a> und die <a href="Sumpf-Stendelwurz" title="Sumpf-Stendelwurz">Sumpf-Stendelwurz</a>. Diese Arten zeigen ein stabiles und konstantes Auftreten. Das Brand-Knabenkraut ist auf den Lechheiden in deutlicher Ausbreitung begriffen. Das <a href="Gro%C3%9Fes_Zweiblatt" title="Großes Zweiblatt">Große Zweiblatt</a> ist in Deutschland eine der häufigsten <a href="Orchideen" title="Orchideen">Orchideen</a>, hier kommt sie nur zerstreut vor. Die südmediterranen Ragwurzarten sind exotisch anmutende Schönheiten mit sehr zerstreutem bis seltenem Vorkommen. Die <a href="Fliegen-Ragwurz" title="Fliegen-Ragwurz">Fliegen-Ragwurz</a> und <a href="Hummel-Ragwurz" title="Hummel-Ragwurz">Hummel-Ragwurz</a> haben ein relativ konstantes Auftreten. Seltenheiten stellen die <a href="Bienen-Ragwurz" title="Bienen-Ragwurz">Bienen-Ragwurz</a> und die <a href="Gro%C3%9Fe_Spinnen-Ragwurz" title="Große Spinnen-Ragwurz">Große Spinnen-Ragwurz</a> dar, sie sind unstet und können mehrere Jahre ausbleiben. Die Bienen-Ragwurz wurde erst 1964 neu entdeckt. Ebenfalls vereinzelt wachsen die <a href="Pyramiden-Hundswurz" title="Pyramiden-Hundswurz">Pyramiden-Hundswurz</a>, <a href="Korallenwurz" title="Korallenwurz">Korallenwurz</a> sowie das <a href="Kleines_Knabenkraut" title="Kleines Knabenkraut">Kleine Knabenkraut</a>. Eine fast ausschließlich in den <a href="Lechleite" title="Lechleite">Lechleiten</a> und Auwäldern vorkommende Orchidee ist der <a href="Europ%C3%A4ischer_Frauenschuh" class="mw-redirect" title="Europäischer Frauenschuh">Europäische Frauenschuh</a>. Allgemein selten und zerstreut sind <a href="Rotes_Waldv%C3%B6glein" title="Rotes Waldvöglein">Rotes Waldvöglein</a>, <a href="Wei%C3%9Fes_Waldv%C3%B6glein" title="Weißes Waldvöglein">Weißes Waldvöglein</a> und <a href="Schwertbl%C3%A4ttriges_Waldv%C3%B6glein" class="mw-redirect" title="Schwertblättriges Waldvöglein">Schwertblättriges Waldvöglein</a>, auf den großen Heideflächen sind sie praktisch nicht zu finden. Zudem kommen noch folgende Orchideen auf dem Gebiet des Lechfeldes vor: <a href="Braunrote_Stendelwurz" title="Braunrote Stendelwurz">Braunrote Stendelwurz</a>, <a href="Breitbl%C3%A4ttrige_Stendelwurz" title="Breitblättrige Stendelwurz">Breitblättrige Stendelwurz</a>, <a href="Vogel-Nestwurz" title="Vogel-Nestwurz">Vogel-Nestwurz</a>, <a href="Herbst-Drehwurz" title="Herbst-Drehwurz">Herbst-Drehwurz</a>, <a href="Zweibl%C3%A4ttrige_Waldhyazinthe" title="Zweiblättrige Waldhyazinthe">Zweiblättrige Waldhyazinthe</a>, <a href="Wohlriechende_H%C3%A4ndelwurz" title="Wohlriechende Händelwurz">Wohlriechende Händelwurz</a>, <a href="Wanzen-Knabenkraut" title="Wanzen-Knabenkraut">Wanzen-Knabenkraut</a> und <a href="Fuchs%E2%80%99_Knabenkraut" title="Fuchs’ Knabenkraut">Fuchs’ Knabenkraut</a>. Wie alle in Deutschland vorkommenden Orchideen, sind auch diese vom Aussterben bedroht und strengstens geschützt. Die Hauptblüte- und Wachstumszeit der meisten Orchideen liegt zwischen Mai und August.
<i>(siehe auch: <a href="Orchideen" title="Orchideen">Orchideen</a>)</i>
</p>
<dl><dt>Enzianarten</dt></dl>
<p>Die kalkhaltigen Böden sind für Enzianarten eine willkommene Heimat. Ihr Blütenbild begleitet die Heiden vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst. Frühblüher ab April sind der <a href="Clusius-Enzian" title="Clusius-Enzian">Stängellose Enzian</a> und der <a href="Fr%C3%BChlings-Enzian" title="Frühlings-Enzian">Frühlings-Enzian</a>. Bereits im Mai setzt der <a href="Schlauch-Enzian" title="Schlauch-Enzian">Schlauch-Enzian</a> blaue Akzente. Ein typischer Sommerenzian ist der <a href="Schwalbenwurz-Enzian" title="Schwalbenwurz-Enzian">Schwalbenwurz-Enzian</a> der immer seltener auf den Lechheiden vorkommt. Der <a href="Deutscher_Enzian" class="mw-redirect" title="Deutscher Enzian">Deutsche Enzian</a> zählt mit seinen zahlreichen Einzelblüten zu den schönsten Enzianarten am Lech. Von August bis Oktober bildet das dunkelblau des <a href="Fransenenziane" title="Fransenenziane">Fransenenzians</a> letzte Farbtupfer in der herbstlichen Wiese, auch diese Art nimmt in ihrer Ausbreitung ab.
<i>(siehe auch: <a href="Enziane" title="Enziane">Enziane</a>)</i>
</p>
<dl><dt>Typische Vegetation der Lechheiden</dt></dl>
<p>Auf den Lechheiden finden sich einige Pflanzen, deren Ausbreitungsgrenzen auf diesem Gebiet enden, wie z. B. der <a href="Regensburger_Gei%C3%9Fklee" class="mw-redirect" title="Regensburger Geißklee">Regensburger Geißklee</a>. Viele Arten sind nur im Bereich des Lechs anzutreffen, darunter die <a href="Schwarzviolette_Akelei" title="Schwarzviolette Akelei">Schwarzviolette Akelei</a> oder der <a href="Klebriger_Lein" title="Klebriger Lein">Klebrige Lein</a>. Andere sind typische und allgemeine Präge- oder Zeigerarten für den Lebensraum. Trockenrasen, lichte <a href="Schneeheide" title="Schneeheide">Schneeheide</a>-Kiefernwälder oder Auwälder werden von ihnen bewachsen. Hier sind zu nennen: <a href="Silberdistel" title="Silberdistel">Silberdistel</a>, <a href="Brunelle" class="mw-redirect" title="Brunelle">Brunelle</a>, <a href="Hauhecheln" title="Hauhecheln">Hauhecheln</a>, <a href="Knollige_Kratzdistel" title="Knollige Kratzdistel">Knollige Kratzdistel</a>, <a href="Wiesen-Flockenblume" title="Wiesen-Flockenblume">Wiesen-Flockenblume</a> oder die <a href="Skabiosen-Flockenblume" title="Skabiosen-Flockenblume">Skabiosen-Flockenblume</a>. Zu diesen gesellen sich noch allgemeine Wiesenblumen und Wiesenpflanzen wie: <a href="Wald-Engelwurz" title="Wald-Engelwurz">Wald-Engelwurz</a>, <a href="Baldrian" class="mw-redirect" title="Baldrian">Baldrian</a>, <a href="Akelei" class="mw-redirect" title="Akelei">Akelei</a>, <a href="Glockenblume" class="mw-redirect" title="Glockenblume">Glockenblume</a> oder die <a href="Herbstzeitlose" title="Herbstzeitlose">Herbstzeitlose</a>. Durch die vielen Blütenpflanzen, welche fast über das ganze Jahr blühen, werden viele Insekten und Tagfalter angelockt. Durch die Besonderheiten im Detail können aber auch besonders bedrohte Arten Fuß fassen. Sumpf-Siegwurz, <a href="T%C3%BCrkenbund" title="Türkenbund">Türkenbund</a> und <a href="Taglilien" title="Taglilien">Taglilien</a> bilden dabei botanische Schönheiten. Aber auch kleine, weniger auffällige Blümchen haben hier letzte Refugien gefunden. Absolute Seltenheiten sind die <a href="Gew%C3%B6hnliche_Kugelblume" class="mw-redirect" title="Gewöhnliche Kugelblume">Gewöhnliche Kugelblume</a> und die <a href="Herzbl%C3%A4ttrige_Kugelblume" title="Herzblättrige Kugelblume">Herzblättrige Kugelblume</a>. An feuchten Stellen kommen dagegen untypische Gewächse wie der <a href="Wei%C3%9Fwurzen" title="Weißwurzen">Salomonssiegel</a>, das <a href="Vergissmeinnicht" title="Vergissmeinnicht">Vergissmeinnicht</a>, <a href="Echte_Mondraute" title="Echte Mondraute">Echte Mondraute</a>, <a href="Echte_Schl%C3%BCsselblume" title="Echte Schlüsselblume">Echte Schlüsselblume</a>, <a href="Sumpfdotterblume" title="Sumpfdotterblume">Sumpfdotterblume</a> oder die seltene und bedrohte <a href="Mehlprimel" title="Mehlprimel">Mehlprimel</a> vor. Echte Einwanderer der Alpenregionen sind <a href="Pippau" title="Pippau">Alpen-Pippau</a> und Schneeheide.
<i>(siehe auch <a href="Blumenwiese" title="Blumenwiese">Blumenwiese</a>)</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fauna/Tierwelt"><span id="Fauna.2FTierwelt"></span>Fauna/Tierwelt</h2></div>
<p>Die pflanzen- und blütenreichen Lechheiden beherbergen eine Vielzahl an Tieren. Die Blüten der Blumenwiesen sind vor allem für spezialisierte Tag- und Nachtfalter unersetzbar. Viele Schmetterlinge sind infolge der monotonen Landwirtschaftsflächen heimatlos geworden und vom Aussterben bedroht. Auf den Heiden des Lechs finden sie letzte Refugien. Doch sind die Heideflächen zu klein und zu weit auseinander liegend, als dass sie Tierarten retten könnten.
</p>
<dl><dt>Tagfalter</dt></dl>
<table>
<tbody><tr valign="top">
<td>
<ul><li><a href="Admiral_(Schmetterling)" title="Admiral (Schmetterling)">Admiral</a></li>
<li><a href="Aurorafalter" title="Aurorafalter">Aurorafalter</a></li>
<li><a href="Blau%C3%A4ugiger_Waldportier" title="Blauäugiger Waldportier">Blauäugiger Waldportier</a></li>
<li><a href="Brauner_Waldvogel" title="Brauner Waldvogel">Brauner Waldvogel</a></li>
<li><a href="Brombeer-Zipfelfalter" class="mw-redirect" title="Brombeer-Zipfelfalter">Brombeer-Zipfelfalter</a></li>
<li><a href="Distelfalter" title="Distelfalter">Distelfalter</a></li>
<li><a href="Dunkler_Wiesenknopf-Ameisenbl%C3%A4uling" title="Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling">Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling</a></li>
<li><a href="Feuriger_Perlmuttfalter" title="Feuriger Perlmuttfalter">Feuriger Perlmuttfalter</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Gelbringfalter" title="Gelbringfalter">Gelbringfalter</a></li>
<li><a href="Goldene_Acht" title="Goldene Acht">Goldene Acht</a></li>
<li><a href="Graubindiger_Mohrenfalter" title="Graubindiger Mohrenfalter">Graubindiger Mohrenfalter</a></li>
<li><a href="Hauhechelbl%C3%A4uling" class="mw-redirect" title="Hauhechelbläuling">Hauhechelbläuling</a></li>
<li><a href="Himmelblauer_Bl%C3%A4uling" title="Himmelblauer Bläuling">Himmelblauer Bläuling</a></li>
<li><a href="Kleiner_Feuerfalter" title="Kleiner Feuerfalter">Kleiner Feuerfalter</a></li>
<li><a href="Kleiner_Fuchs" title="Kleiner Fuchs">Kleiner Fuchs</a></li>
<li><a href="Kleiner_Perlmuttfalter" title="Kleiner Perlmuttfalter">Kleiner Perlmuttfalter</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Kleines_Wiesenv%C3%B6gelchen" title="Kleines Wiesenvögelchen">Kleines Wiesenvögelchen</a></li>
<li><a href="Landk%C3%A4rtchen" title="Landkärtchen">Landkärtchen</a></li>
<li><a href="Nierenfleck-Zipfelfalter" title="Nierenfleck-Zipfelfalter">Nierenfleck-Zipfelfalter</a></li>
<li><a href="Rotbraunes_Wiesenv%C3%B6gelchen" title="Rotbraunes Wiesenvögelchen">Rotbraunes Wiesenvögelchen</a></li>
<li><a href="Rundaugen-Mohrenfalter" title="Rundaugen-Mohrenfalter">Rundaugen-Mohrenfalter</a></li>
<li><a href="Schachbrett_(Schmetterling)" title="Schachbrett (Schmetterling)">Schachbrett</a></li>
<li><a href="Schlehen-Zipfelfalter" class="mw-redirect" title="Schlehen-Zipfelfalter">Schlehen-Zipfelfalter</a></li>
<li><a href="Schwalbenschwanz_(Schmetterling)" title="Schwalbenschwanz (Schmetterling)">Schwalbenschwanz</a></li></ul>
</td>
<td>
<ul><li><a href="Sechsfleck-Widderchen" title="Sechsfleck-Widderchen">Sechsfleck-Widderchen</a></li>
<li><a href="Silbergr%C3%BCner_Bl%C3%A4uling" title="Silbergrüner Bläuling">Silbergrüner Bläuling</a></li>
<li><a href="Spanner_(Schmetterling)" title="Spanner (Schmetterling)">Heuspanner</a></li>
<li><a href="Tintenfleck-Wei%C3%9Fling" class="mw-redirect" title="Tintenfleck-Weißling">Tintenfleck-Weißling</a></li>
<li><a href="Wachtelweizen-Scheckenfalter" title="Wachtelweizen-Scheckenfalter">Wachtelweizen-Scheckenfalter</a></li>
<li><a href="Wei%C3%9Fbindiges_Wiesenv%C3%B6gelchen" title="Weißbindiges Wiesenvögelchen">Weißbindiges Wiesenvögelchen</a></li>
<li><a href="Zitronenfalter" title="Zitronenfalter">Zitronenfalter</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<dl><dt>Nachtfalter</dt></dl>
<table>
<tbody><tr valign="top">
<td>
<ul><li><a href="Braune_Tageule" title="Braune Tageule">Braune Tageule</a> (tagaktiver Nachtfalter)</li>
<li><a href="Kleiner_Weinschw%C3%A4rmer" title="Kleiner Weinschwärmer">Kleiner Weinschwärmer</a></li>
<li><a href="Wolfsmilchschw%C3%A4rmer" title="Wolfsmilchschwärmer">Wolfsmilchschwärmer</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p>Praktisch über das gesamte Sommerhalbjahr können unterschiedliche Nektar spendende Pflanzen angeflogen werden. Auch die <a href="Imkerei" class="mw-redirect" title="Imkerei">Imkerei</a> zieht ihren Nutzen daraus: Zahlreiche feste oder mobile Imkereien sind in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Naturschutzflächen positioniert. Wiesenflockenblumen sind ausgiebige Futterquellen für <a href="Bienen" title="Bienen">Bienen</a> und Hummeln. Auf den Heiden finden sich seltene <a href="Ameisen" title="Ameisen">Ameisenarten</a> wie: <a href="Gro%C3%9Fe_Knotenameise" title="Große Knotenameise">Große Knotenameise</a>, <a href="Gro%C3%9Fe_Kerbameise" title="Große Kerbameise">Große Kerbameise</a>, Schmalbrust-Ameise und die Harpa-Ameise. Eine winzige Wanze, die <a href="Netzwanzen" title="Netzwanzen">Netzwanze</a>, die nur eine Größe von drei Millimetern erreicht, kommt hier vor. Ihr nächster Fundort liegt in Ungarn, ihr eigentlicher Lebensraum ist das südöstliche <a href="Russland" title="Russland">Russland</a>.
</p><p>Die besonnten Freiflächen bieten Wärme liebenden Reptilien einen abwechslungsreichen Lebensraum<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. So hat die <a href="Schlingnatter" title="Schlingnatter">Schlingnatter</a> eines ihrer größten Ausbreitungsräume im Lechtal. <a href="Zauneidechse" title="Zauneidechse">Zauneidechsen</a> und <a href="Mauereidechse" title="Mauereidechse">Mauereidechsen</a> stellen hier dem seltenen <a href="Sandlaufk%C3%A4fer" title="Sandlaufkäfer">Sandlaufkäfer</a> nach. <a href="Kreuzotter" title="Kreuzotter">Kreuzottern</a> und <a href="Blindschleiche" title="Blindschleiche">Blindschleichen</a> ziehen waldige und unterwuchsreiche Orte vor. Die <a href="Ringelnatter" title="Ringelnatter">Ringelnatter</a> lauert an feuchten Stellen Fröschen und anderen Kleintieren auf. Die Moore und Tümpel des Augsburger Stadtwaldes sind wichtige Habitate für Amphibien. Hier tummeln sich <a href="Grasfrosch" title="Grasfrosch">Grasfrosch</a>, <a href="Springfrosch" title="Springfrosch">Springfrosch</a>, <a href="Europ%C3%A4ischer_Laubfrosch" title="Europäischer Laubfrosch">Laubfrosch</a> und <a href="Erdkr%C3%B6te" title="Erdkröte">Erdkröte</a>. Die <a href="Wechselkr%C3%B6te" title="Wechselkröte">Wechselkröte</a> bevorzugt kiesiges <a href="%C3%96dland" title="Ödland">Ödland</a>.
</p><p>Das Vogelschutzgebiet der Lechstaustufe 23 ist ein wichtiges Brutgebiet unserer Wildvögel geworden. Naturbelassene Auwälder sind gedeckte Tische für Vögel und Kleinsäugetiere. Zahlreiche <a href="Spechte" title="Spechte">Spechte</a> finden Nahrung in Althölzern. Viele <a href="Singv%C3%B6gel" title="Singvögel">Singvögel</a>, darunter das <a href="Rotkehlchen" title="Rotkehlchen">Rotkehlchen</a> sind regelmäßige Gäste. Unterholzreiche Wälder bieten zahlreichen Kleintieren Unterschlupf. Durch ihre Unzugänglichkeit schützt sich die Natur hier selbst. Im direkten Lechbereich bieten Schotterfelder und Steilufer weitere Naturflächen. Sie sind Heimat von <a href="Wasseramsel" title="Wasseramsel">Wasseramsel</a>, <a href="Eisvogel" title="Eisvogel">Eisvogel</a> und <a href="Flussregenpfeifer" title="Flussregenpfeifer">Flussregenpfeifer</a>. Der mosaikartige und unterschlupfreiche Lebensraum wird von zahlreichen Wildtieren wie <a href="Kaninchen" title="Kaninchen">Kaninchen</a>, <a href="Eurasisches_Eichh%C3%B6rnchen" title="Eurasisches Eichhörnchen">Eichhörnchen</a>, <a href="Reh" title="Reh">Reh</a> und <a href="Rotfuchs" title="Rotfuchs">Fuchs</a> gerne angenommen. An Altarmen und Nebenflüssen breitet sich der <a href="Biber" title="Biber">Biber</a> aus, was von einigen Menschen bereits wieder skeptisch gesehen wird.
</p><p>In der sommerlichen Wiese lauert die <a href="Ver%C3%A4nderliche_Krabbenspinne" title="Veränderliche Krabbenspinne">Veränderliche Krabbenspinne</a> auf einer Blüte verharrend, anfliegenden Insekten auf. Allgemein in Ausbreitung begriffen ist die <a href="Wespenspinne" title="Wespenspinne">Wespenspinne</a>. Zur Geräuschkulisse der Heide gehören neben Vögeln auch Insekten wie: <a href="Heidegrash%C3%BCpfer" title="Heidegrashüpfer">Heidegrashüpfer</a>, <a href="Schwarzfleckiger_Grash%C3%BCpfer" title="Schwarzfleckiger Grashüpfer">Schwarzfleckiger Grashüpfer</a> und <a href="Feldgrille" title="Feldgrille">Feldgrille</a>. Typische Käfer der Blumenwiese sind <a href="Blattk%C3%A4fer" title="Blattkäfer">Blattkäfer</a>, die als Pflanzenfresser oft auf Blüten gefunden werden können<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lebensräume"><span id="Lebensr.C3.A4ume"></span>Lebensräume</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Halb-Trockenrasen">Halb-Trockenrasen</h3></div>
<p>Trockenrasen sind durch Gräser und krautigem Bewuchs geprägte Sonderstandorte. Wie die Bezeichnung Trockenrasen bereits vermuten lässt, handelt es sich um trockene Wiesen mit lückenhafter Vegetation. Niederschlagswasser sickert schnell in den Schottergrund ab. Dies wird zum einen durch wasserdurchlässige Böden, oder zum anderen durch <a href="Steilhang" title="Steilhang">Steilhanglagen</a> begünstigt. Diese Gegebenheiten begünstigen unterschiedliche Mikroklimen, wobei im Sommer Temperaturmaxima von bis zu 50 °C erreicht werden können. Die Lechtalheiden haben sich meist auf Halb-Trockenrasen ausgebildet, welche in einigen Bereichen auch in <a href="Feuchtwiese" title="Feuchtwiese">Feuchtwiesen</a> übergehen können, ohne die typischen Merkmale eines Trockenrasens zu verlieren. Aufgrund der Nährstoffarmut werden <a href="Trockenrasen" title="Trockenrasen">Trockenrasen</a> auch als <a href="Magerrasen" title="Magerrasen">Magerrasen</a> bezeichnet. Für unterschiedliche Reptilien stellen diese besonnten Wärmeinseln einen idealen Lebensraum dar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Auwald-Brenne">Auwald-Brenne</h3></div>
<p><a href="Brenne_(Lebensraum)" title="Brenne (Lebensraum)">Brennen</a> sind mikroklimatische Sonderstandorte, sie liegen in Auwälder ähnlich einem Kessel. Der umliegende Wald verhindert kühlende Luftbewegungen. Die Temperaturen in einer Brenne liegen deshalb oft weit über den Umlandtemperaturen. Im Lechgebiet wird der Trockencharakter zusätzlich durch die bereits angesprochenen wasserdurchlässigen Böden gefördert. An einigen Stellen können sich dennoch wechselfeuchte Bedingungen einstellen. Hier können Rinnen und Mulden aufgezählt werden, in ihnen kann sich Luftfeuchtigkeit länger halten. Auf den wechselfeuchten Bereichen siedeln gerne Pflanzen, die für diesen Lebensraum eigentlich untypisch sind. So finden wir auf den Lechheiden als Beispiel die Sumpf-Stendelwurz oder die Sumpf-Siegwurz. <i>(siehe auch <a href="Brenne_(Lebensraum)" title="Brenne (Lebensraum)">Brenne</a>)</i><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Heide-Jahr">Das Heide-Jahr</h2></div>
<p>Die Grasflächen der Magerrasen sind im Jahresverlauf von mehreren Hoch- bzw. Tiefständen der Vegetationsdecke geprägt. Nach einem langen <a href="Winter" title="Winter">Winter</a> erwacht die <a href="Pflanzenwelt" class="mw-redirect" title="Pflanzenwelt">Pflanzenwelt</a> im März zunächst sehr zaghaft. Die meisten Pflanzen haben in <a href="Zwiebel_(Pflanzenteil)" title="Zwiebel (Pflanzenteil)">Zwiebeln</a>, <a href="Rhizom" title="Rhizom">Rhizomen</a> oder als <a href="Same_(Pflanze)" title="Same (Pflanze)">Samen</a> überwintert. Die Farben spielen jetzt zwischen Ocker- und Brauntönen und bieten ein relativ tristes Bild. Die Heide befindet sich noch im ersten Tiefstand, doch die Sonnenstrahlen der Frühjahrssonne sind bereits stark genug um einige Pflanzen und Pflänzchen zum Austreiben zu bewegen. Typische März- oder Aprilpflanzen sind Schneeheide, Küchenschelle, Erd-Segge und das rauhaarige Veilchen. Ende April ziehen auch unterschiedliche Grassorten im Wachstum nach. Anfang Mai setzen der Stängellose Enzian und der Frühlingsenzian tiefblaue Akzente in den Magerrasen. In den Monaten Mai bis Juni bietet die Heide eine große Fülle unterschiedlicher Pflanzenarten, darunter auch zahlreiche Orchideen. Die Wiese scheint in diesen Monaten regelrecht zu explodieren. In diesen Monaten sind Spaziergänge auf den Magerrasen am reizvollsten. Im Juli hat die Wiese ihren Zenit erreicht und die Sense setzt ein jähes Ende, der Magerrasen hat seinen zweiten Tiefstand erreicht. Das Mahdgut wird noch eine kurze Zeit getrocknet, bis es abtransportiert werden kann. Die nachwachsenden Gräser erreichen Ende September Höhen von bis zu 150 cm. Im <a href="Sp%C3%A4tsommer" class="mw-redirect" title="Spätsommer">Spätsommer</a> erblühen Fransen-Enzian, deutscher Enzian und <a href="Goldaster" class="mw-redirect" title="Goldaster">Goldaster</a>. Die Silberdistel öffnet ihre silberne Krone und duftender Lauch ragt in die Höhe. Ende Oktober stellt sich die Vegetation auf den kommenden Winter ein. Die Vegetation trifft Vorkehrungen zum Überdauern des Winters, die Fortpflanzungsphasen sind bereits abgeschlossen. Als <a href="Flugsamen" class="mw-redirect" title="Flugsamen">Flugsamen</a> wartet bereits eine neue Generation auf den nächsten Frühling. Der erste Schnee drückt Gräser und Blumen zu Boden, der letzte Jahrestiefstand ist erreicht. Die folgende Schneeschicht schützt die Vegetation aufgrund ihrer isolierenden Funktion vor strengem <a href="Frost" title="Frost">Frost</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Galerie">Galerie</h2></div>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 489px;">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Samen der <a href="Silberdistel" title="Silberdistel">Silberdistel</a></div>
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<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Auf den Lechheiden sehr selten: der <a href="Fr%C3%BChlings-Krokus" title="Frühlings-Krokus">Frühlings-Krokus</a></div>
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<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Helm-Knabenkraut" title="Helm-Knabenkraut">Helm-Knabenkraut</a></div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Fliegen-Ragwurz" title="Fliegen-Ragwurz">Fliegen-Ragwurz</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Seltene Albinoform der <a href="Hummel-Ragwurz" title="Hummel-Ragwurz">Hummel-Ragwurz</a></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Trockenrasen" title="Trockenrasen">Trockenrasen</a>, <a href="Magerrasen" title="Magerrasen">Magerrasen</a>, <a href="Auwald" title="Auwald">Auwald</a>, <a href="Flussaue" title="Flussaue">Aue</a>, <a href="Blumenwiese" title="Blumenwiese">Blumenwiese</a>, <a href="Brenne_(Lebensraum)" title="Brenne (Lebensraum)">Brenne</a>;</li>
<li><a href="Kalkstet" title="Kalkstet">Kalkstete</a> Pflanzen; <a href="Kalkhaltiger_Boden" title="Kalkhaltiger Boden">Kalkhaltiger Boden</a>;</li>
<li><a href="Sander" title="Sander">Sander</a>, <a href="Schotterheide" title="Schotterheide">Schotterheide</a>;</li>
<li><a href="Biotopverbund" title="Biotopverbund">Biotopverbund</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Fritz Hiemeyer: <i>Königsbrunner und Kissinger Heide, Juwelen vor den Toren Augsburgs.</i> Wißner-Verlag, Augsburg, ISBN 978-3-89639-335-7</li>
<li><a href="Andreas_Bresinsky" title="Andreas Bresinsky">Andreas Bresinsky</a>: <i>Wald und Heide vor den Toren Augsburgs.</i> Jahrbuch des Vereins zum Schutze der Alpenpflanzen und -Tiere 27 (1962), S. 125–141 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zobodat.at/pdf/Jb-Verein-Schutz-Alpenpfl-Tiere_27_1962_0125-0141.pdf">Digitalisat</a>, PDF, 10 MB).</li>
<li>Hermann Oblinger: <i>Es grünt und blüht in Schwaben.</i> Berichte des naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben, Augsburg, Sonderband (1994)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lechtalheiden?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Lechtalheiden</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lebensraumlechtal.de/">Initiative Lebensraum Lechtal</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lpv-augsburg.de/">LPV Augsburg</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927103801/http://www.kaufering.de/Lage/vegetation.htm">Hurlacher Heide</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160307134154/http://www.kleinaitingen.de/a-z/heide.html">Lechtalheiden allgemein</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160304061457/http://www.lpv.de/index.php?id=240">Projekt Biotopverbund des Landschaftspflegeverbandes</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Fritz Hiemeyer: <i>Flora von Augsburg</i>. Ber. Naturwiss. Ver. Schwaben, Sonderband 1978: 332 S.</span>
</li>
<li id="cite_note-dvl-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-dvl_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dvl_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Lebensraum Lechtal; Hrsg. Deutscher Verband für Landschaftspflege</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lpv-augsburg.de/umweltbildung/informationstafeln/"><i>Informationstafeln im Stadtgebiet Augsburg</i></a>. Auf: Website des <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lpv-augsburg.de/">Landschaftspflegeverbands Stadt Augsburg e. V.</a> Informationstafeln zum Download. Abgerufen am 27. Oktober 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Augsburger Allgemeine Zeitung</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/landsberg-damit-fische-wandern-koennen-13770672.html"><i>Dank Treppen: Ein 30 Kilometer langer Fischwanderweg.</i></a> 23. Mai 2020,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. August 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALechtalheiden&rft.title=Dank+Treppen%3A+Ein+30+Kilometer+langer+Fischwanderweg&rft.description=Dank+Treppen%3A+Ein+30+Kilometer+langer+Fischwanderweg&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kreisbote.de%2Flokales%2Flandsberg%2Flandsberg-damit-fische-wandern-koennen-13770672.html&rft.date=2020-05-23"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Filser, Landrat: <cite style="font-style:italic">Landschaftsschutzgebietsverordnung "Lechtal-Nord" vom 12.11.1987</cite>. Landsberg am Lech, § 2 Schutzzweck (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.scheuring.eu/app/download/5818485465/Landschaftsschutzgebietsverordnung+Lechtal-Nord+vom+12.11.1987.pdf">scheuring.eu</a> [PDF; abgerufen am 26. August 2023]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Lechtalheiden&rft.atitle=%C2%A7+2++Schutzzweck&rft.au=Filser%2C+Landrat&rft.btitle=Landschaftsschutzgebietsverordnung+%22Lechtal-Nord%22+vom+12.11.1987&rft.genre=bookitem&rft.place=Landsberg+am+Lech" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.scheuring.eu/app/download/5818485469/Landschaftsschutzgebietverordnung+Lechtal-Nord_Faltblatt+2021.pdf.pdf"><i>Lechtal-Nord Faltblatt 2021.</i></a> Untere Naturschutzbehörde Landsberg am Lech,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. August 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALechtalheiden&rft.title=Lechtal-Nord+Faltblatt+2021&rft.description=Lechtal-Nord+Faltblatt+2021&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.scheuring.eu%2Fapp%2Fdownload%2F5818485469%2FLandschaftsschutzgebietverordnung%2BLechtal-Nord_Faltblatt%2B2021.pdf.pdf&rft.publisher=Untere+Naturschutzbeh%C3%B6rde+Landsberg+am+Lech"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Filser, Landrat: <cite style="font-style:italic">Landschaftsschutzgebietsverordnung "Lechtal-Nord" vom 12.11.1987</cite>. Landsberg am Lech, §
3 Verbote, Einschränkung des Gemeindegebrauchs (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.scheuring.eu/app/download/5818485465/Landschaftsschutzgebietsverordnung+Lechtal-Nord+vom+12.11.1987.pdf">scheuring.eu</a> [PDF; abgerufen am 26. August 2023]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Lechtalheiden&rft.atitle=%C2%A7+%0A3+Verbote%2C+Einschr%C3%A4nkung+des+Gemeindegebrauchs&rft.au=Filser%2C+Landrat&rft.btitle=Landschaftsschutzgebietsverordnung+%22Lechtal-Nord%22+vom+12.11.1987&rft.genre=bookitem&rft.place=Landsberg+am+Lech" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d2exd72xrrp1s7.cloudfront.net/www/000/1k1/1a/1aaotx9yeq5z0q6jazi4foci829plrfn5-uhi1385750/0?width=3072&height=2304&crop=false&q=70"><i>Foto von Hinweisschild zum Betretungsverbot.</i></a> Biberrevier Haltenberger Au. Das Foto ist Veröffentlicht auf <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.komoot.de/tour/58814067">komoot.de</a> Das Schild ist herausgegeben von der unteren Naturschutzbehörde Landratsamt Landsberg am Lech mit Verordnung vom, 17. Mai 2011,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. August 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALechtalheiden&rft.title=Foto+von+Hinweisschild+zum+Betretungsverbot&rft.description=Foto+von+Hinweisschild+zum+Betretungsverbot&rft.identifier=https%3A%2F%2Fd2exd72xrrp1s7.cloudfront.net%2Fwww%2F000%2F1k1%2F1a%2F1aaotx9yeq5z0q6jazi4foci829plrfn5-uhi1385750%2F0%3Fwidth%3D3072%26height%3D2304%26crop%3Dfalse%26q%3D70&rft.publisher=Das+Foto+ist+Ver%C3%B6ffentlicht+auf+%5Bhttps%3A%2F%2Fwww.komoot.de%2Ftour%2F58814067+komoot.de%5D+Das+Schild+ist+herausgegeben+von+der+unteren+Naturschutzbeh%C3%B6rde+Landratsamt+Landsberg+am+Lech+mit+Verordnung+vom&rft.date=2011-05-17"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Dörr-Lippert-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Dörr-Lippert_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Erhard Dörr, <a href="Wolfgang_Lippert_(Botaniker)" title="Wolfgang Lippert (Botaniker)">Wolfgang Lippert</a>: <i>Flora des Allgäus und seiner Umgebung.</i> Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 619.</span>
</li>
<li id="cite_note-Euro+MedTephroseris-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Euro+MedTephroseris_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a href="Werner_Greuter" title="Werner Greuter">Werner Greuter</a> (2006+): <i>Compositae (pro parte majore).</i> In: Werner Greuter, E. von Raab-Straube (Hrsg.): <i>Compositae.</i>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetail.asp?NameId=7000873&PTRefFk=7000000">Datenblatt <i>Tephroseris (Rchb.) Rchb.</i> In: <i>Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dvl.org/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Publikation-Faltblatt_Reptilienlebensraum_Lechtal_hier_leben_ledrige_Tiere.pdf"><i>Reptilienlebensraum Lechtal</i></a> (PDF; 1,6 MB). Auf: Website des <a href="Deutscher_Verband_f%C3%BCr_Landschaftspflege" title="Deutscher Verband für Landschaftspflege">Deutschen Verbands für Landschaftspflege e. V.</a> Abgerufen am 24. April 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Fritz Hiemeyer: <i>Königsbrunner und Kissinger Heide. Juwelen vor den Toren Augsburgs</i>. Wißner-Verlag, Augsburg. 2. Aufl. 1. Juli 2002. 112 S., ISBN 978-3-89639-335-7</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Helmut Bresser: <i>Orchideen. Die Orchideen Mitteleuropas und der Alpen</i>. Nikol Verlag, Hamburg 2006. 374 S., ISBN 978-3-933203-54-0</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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